Das unbequeme Thema Schulen

Heute mal wieder was zum Thema Lokalpolitik. In Apolda wird grad viel gebaut. Seit einer Weile schon tun sich immer mehr Geldtöpfe auf. Da freuen sich natürlich auch die Planer und Strategen in der Verwaltung, denn es gibt wieder was tun.

Ein Thema der jüngeren Vergangenheit ist die Sanierung der Grundschule am Schötener Grund. Die ist ganz in unserer Nähe und wir haben unsere Tochter auch dort angemeldet. Mich stört ganz persönlich, dass es nicht voran geht.  Vor Kurzem ist eine Wirtschaftlichkeitsstudie aufgetaucht (Bericht in der TA). Darin wird von einer Zusammenlegung von Schulen gesprochen. Das lässt natürlich die Sanierung in einem ganz anderen Licht erscheinen. Wie passend, dass da schnell ein anderes Thema auftaucht (TA Bericht über Glockenmuseum), was die Gemüter genauso erhitzt und das Thema Schulen aus der Debatte verdrängt.

Ich halte die Zusammenlegung für falsch. Man kann nicht alles in die Innenstadt verlagern. Mal vom Schulweg für die Kleinen abgesehen, bedeutet das auch das Aus für Stadtteile. Eine Schule gehört genauso wie ein Kindergarten in ein gesundes Wohnumfeld.

Naja, der erste Politiker rudert zum Glück schon zurück. Ich hoffe, dass weitere folgen! Allerdings sollte genau er wissen, das bereits jetzt, mit Projekten wie diesen Weichen gestellt werden für Schulstandorte. Auf 2015 zu verweisen soll wohl beruhigen, ist aber meiner Meinung nach trügerisch.

Mit den zur Verfügung stehenden drei Millionen könnten man wahrscheinlich auch beide Schulen renovieren. Das wird dann vielleicht nicht so pompös wie der 4 Mio. Euro Kindergarten in der Moskauer Straße, aber der Kindergarten in Niederroßla bspw. hat auch nur ein ein Zehntel soviel gekostet, bietet 55 Kindern Platz, ist gut ausgestattet und unsere gehen gerne dort hin.

 

Der Kommunale Betriebshof

Kennt ihr die drei Feinde der Gemeindearbeiter? Das sind Gras, Laub und Schnee. Zumindest dachte ich das bisher. Bei uns in Apolda scheint noch Wasser dazu gekommen sein. Anders kann ich mir den Zustand der Teiche in der Schötener Promenade nicht erklären.

Aber bloß keine Eile. Drei Jahre haben sie ja noch Zeit, das zu richten. Danach kann es dann wieder der Natur überlassen werden. Im Laufe der Zeit hat die ganz schön was produziert – einen Blech-Eimer und einen Motorradreifen haben wir heute entdeckt – und jede Menge Beton- und Ziegelsteine.

Meine Kinder waren ganz schön erstaunt, was so alles in einem Ökosystem entsteht, wenn man es sich selbst überlässt. Ich bin auch ganz schön erstaunt, was so alles nicht passiert, wenn man einen kommunalen Betriebshof hat.

Offener Brief von Konstantin Wecker und Henning Zierock

Ich bin gerade über einen offenen Brief gestolpert. Er wurde von Konstantin Wecker und Henning Zierock verfasst und ist an die Kanzlerin, den Außenminister und den Innenminister gerichtet und handelt über die aktuelle Problematik der Datenspionage.

Tatsächlich bin auch ich irritiert und würde gern wissen, was diese Regierung und auch die Regierungen davor tatsächlich wissen bzw. gewußt haben. Geahnt/vermutet hab ich es ja schon immer, dass im Hintergrund fleißig gesammelt und ausgewertet wird. Aber spätestens als bekannt wurde, dass auch gegen EU Einrichtungen spioniert wird, hätte doch einem die Hutschnur platzen müssen.

Hier der Link:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=681125001904868&id=111564412194266

Hier der vollständige Text:  Weiterlesen

University of Toronto

Zur Abwechslung heute mal was über eins meiner Hobbies, was auch Teil meiner Arbeit ist.

UoT CSVon selbigen der University of Toronto komme ich grad her und habe einen Vortrag über Eclipse und Open Source gehalten. Wurde sogar mit Bild und Poster extra angekündigt.

Der Raum war interessant. Er wirkte klein, hatte aber Platz für zweihundert Sitzplätze. Gekommen war so um die sechzig. Matt, den ich aus meiner Truition Zeit kenne und der dort regulär Vorlesungen hält, meinte dass wäre eine ganz gute Ausbeute gewesen.

Gunnar Talking

Ich hoffe, dass es für die Studenten auch was gebracht hat. Naja, einer zumindest scheint die Nacht vorher lange gefeiert gelernt zu haben. Der schlief schon gleich zu beginn. 😉